
Montage von Schlauchlos-Rädern für Geländeeinsatz
- Details
- Erstellt am Sonntag, 20. November 2011 12:45
- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 20. November 2011 14:21
- Geschrieben von Felix H.
- Zugriffe: 858
Anders aber nun bei den Schlauchlos-Rädern: Bei den geringen Luftdruck ist im schlammigen, bewaldeten Gelände erschreckend viel Unfug zwischen Reifen und Felge gelangt. Z.B. Holz (halbe Baumstümpfe...) wie auf dem Foto unten, vor allem aber Sand und kleine Steine. In Folge waren am nächsten Morgen beide Hinterräder platt, was auch nicht verwunderte, da sie am Abend hörbar gezischt haben. Interessanter Weise hatten beide Vorderräder einen unveränderten Luftdruck.
Hier sieht man das Ausmaß des Unrats in einem Hinterrad beim Abziehen des Reifens.
Au dem Foto ist zu erkennen, dass auch Dreck unter die Flanke zwischen Felgenbett und Reifen gelangt ist. Dort hat sich dann eine Art Beton gebildet, welcher das Rad undicht werden lässt. Außerdem hat der Sand die Lackierung der Felge zerstört.
Interessant war jedoch die Seite der Felge mit dem Verschlussring: Hier war genau so viel Dreck zwischen Felge und Reifen gelangt. Aber der Tyran-Ring, welcher den Reifen zum Verschluss-Ring dichtet, hat so viel Druck zwischen Felge und Reifen erzeugt, dass auch bei sehr geringem Luftdruck kein Dreck zwischen Felgenbett und Reifen gelangen kann. Das erste Bild oben zeigt auch die Seite eines Reifen mit montiertem Tyran-Ring. Dieses Rad hält trotz dem Baumstumpf schon seit mehr als einer Wochen den Druck. Dieses erklärt auch, dass nur die Hinterräder betroffen gewesen sind: Der Dreck ist in erster Linie an der Außenseite in die Räder gelangt (Auf Grund der Spuren im Gelände) und die Vorderräder sind auf der Außenseite mit einem Tyran-Ring abgedichtet.
Daher habe ich bei meinen Rädern nun auf beiden Seiten des Rades einen Tyran-Ring montiert: Sowohl auf der Seite des Verschlussringes wie auch zur geschlossenen Seite der Felge hin, auf der ein Dichtring eigentlich nicht notwendig gewesen wäre. Einfach nur, damit der Reifen strammer auf der Felge sitzt und der Dreck nicht so leicht in den Bereich der Abdichtung wandern kann.
Bei einem der Hinterräder hat es übrigens eine Selbstheilung gegeben: Nach einigen Kilometern Fahrt hat der Reifen wieder dicht auf der Felge gesessen. Ich gehe davon aus, der der Dreck dort weiter in das Rad gewalkt wurde und nun dort keinen Schaden mehr anrichten kann.
Fazit: Auch wenn es nicht üblich ist, so werde ich in Zukunft dennoch meine Räder immer mit zwei Tyran-Ringen montieren, um den Reifen strammer auf der Felge zu haben.


