
Schnellganggetriebe 170d II
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- Erstellt am Freitag, 19. November 2010 22:54
- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 28. November 2010 22:24
- Geschrieben von Felix H.
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Die Hüllen sind ab, nun geht es an die Innerreien.

Auf dem Bild oben ist die Schaltbetätigung vor den Zahnrädern demontiert. Als nächstes kommt der Ausbau der Hauptwelle:

Dafür ist eigentlich ein Spezialabzieher notwendig. Wenn man jedoch das Lager mit einem Montiereisen an dem Sicherungsring etwas aus dem Sitz ehbelt get es auch mit einem einfachen Zweibacken-Abzieher. Ner den Sicherungsring werde ich nach der Aktion wohl ersetzen müssen.

Wenn man dann den dritten Gang einlegt (Wer nicht ind er TDV ließt, muss lange tüfteln wie ich) kann mandie Hautwelle aus dem Gehäuse nehmen.

Wupp in den Schraubstock.

Und bis zum Lager den Klüngel von der Welle gezogen.

Hier die losen Wälzkörper im Lager: Ich habe den Eindruck da fehlt einer. Eventuell ein Grudn warum das Getriebe im betrieb so viel Krach gemacht hat. Kann aber auch so stimmen, das muss ich noch prüfen.

Bei genauem Hinsehen kann man im Innenring eines Lagers auch leichten Karies erkennen. Das Schadensmuster wiederholt sich im Abstand der Lagerrollen, was für Verschleiß spricht. Es kann aber auch Rost sein, die Getriebe bei der Bundeswehr Lagern sich eher kaputt, als dass sie verschlissen werden...

Hier die Kiste mit dne Einzelteilen. Die sind in Folie gewickelt, damit sie während der Lagerung nicht verdrecken und damit sie zusammenbleiben.

nachdem die Hauptwelle nun raus ist, kann man sich der Vorgelegewelle widmen. Das wird etwas komplizierter. Zuerst einmal muss die Welle mitd em Rückwärtsgang raus (oben links).

Dazu kann man einen Spezialauszieher verwenden. Oder man nimmt eine M14-Schraube und einen geeigneten Hebel, um den Achsbolzen aus dem gehäuse zu ziehen.

Ragt er erst einmal etwas aus dem Gehäuse, kann man ihn von Innen mit dem Montiereisen drücken. (Der Hammer dient nur als Beilage, auf solchen Bauteilen wird nicht herumgeprügelt!) Der Bolzen weißt auch einige Abnutzungsspuren auf. Das ist mir im Zweifel aber egal, das Gleitlager ist da nicht sehr empfindlich. Und wie viele Kilometer fährt man schon im Rückwärtsgang?

Als nächstes muss wieder Spezialwerkzeug improvisiert werden: Die Vorgelegewelle soll nach links aus dem Gehäuse gedrückt werden. Dabei würde das Zahnrad mitwandern und an den Bock von der Rückwärtsgangwelle stoßen. Also muss das zahnrad zur Stirnwand des Getriebes abgestütuzt werden, sodass sich die Welle aus dem Zahnrad gedrück wird. Die Abstützung kann man gut aus einem geteilten 100mm-Rohr bauen das ich mit einem Spanngurt fixiert habe.

Und nun heißt es Kurbeln, bis das die Welle ganz aus dem Getriebe gedrückt ist.


