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Achsion 0.5
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- Erstellt am Donnerstag, 04. März 2010 21:40
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 28. September 2010 18:45
- Geschrieben von Felix H.
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Wie ging es weiter? Erstmal wurden die Wellenstummel auf eine lange, weite Reise geschickt.
Als nächtes will die Radnabe montiert werden. Musste mir extra einen ausreichend kleinen Drehmomentschlüssel kaufen, um das Schleppmoment der gereinigten und geprüften Lager schön einstellen zu können. Gar nicht leicht da drin die vorgeschriebene Menge Fett unterzubringen.

So sieht die rechte Radnabe dann montiert aus.

Toll, dass die Bundeswehr Bremstrommeln über Jahrzehnte Lagert und dann preiswert verkauft. Es ist nur viel Arbeit, den Korrosionsschutzwachs herunter zu bekommen. Die Fuhre müsste damit aber schön ordentlich bremsen, die alten Trommeln hatten leider feine Risse, gefiel mir nicht, auch wenn man sie vielleicht hätte ausdrehen können.

Inzwischen die Leitungen für Sperre und Watanlage fertiggestellt, weil nichts anderes zu tun war. Außerdem zwischendurch meine Diplomarbeit fertig geschrieben.

Immer noch nichts anderes zu tun, also angefangen den Strom-Druckluft-Konverter zu bauen. Bei der BW gibt es auch noch andere tolle Sachen, z.B. IP68 Alukisten mit Gummigelagertem Rahmen für kleines Geld. Hier sind schon die Verschraubungen ans Auto und die Grundplatte für die Ventilinsel montiert.

Hinten noch ein Schutzblech dran, damit der Auspuff dem PA-Rohr nix Böses antut. Oben sind schon die Wasserdichten PG-Verschraubungen für die Anschlüsse montiert.

Da soll sie nachher hin. Idee des Ganzen ist, dass die Installation der Ventile für Sperren u.s.w. beim 170er original nicht so der große Wurf ist. Ständig geht der Kram kaputt, weil er irgend wo scheuert, da alles zu eng für Luftleitungen ist. Bevor ich mir nun einen Wolf konstruiere, um die Ganze Luftgeschichte in der Kabine zu verlegen, baue ich mir lieber eine Ventilinsel in eine Kiste am Rahmen und lege blos ein kleines Kabel.

Ist ziemlich eng geworden, aber Platz für eine größere Kiste war am Rahmen nicht. Unten sieht man die Insel mit sieben Magnetventilen, vorne rechts den Druckminderer und ein pneumatisches Ventil für die Watanlage. Außen noch schwarzen Lack drauf, ich will nichts am Auto haben, was wie eine Atombombe aussieht.

Und dann heute Weihnachten und Gebutstag zusammen: Über 11 Wochen Wartezeit, viel Geld, ein halbes MB Emails, Stunden am Telefon, ja sogar Blut musste fließen. Aber da liegen sie: Die Zepter der Traktion! Sie müssen nun noch weiter bearbeitet werden, nun kann es endlich weiter gehen!



