Schweden 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christa und Niko   
Donnerstag, den 29. April 2010 um 20:46 Uhr

Schweden – Norwegen im April 2009 – Tagebuch

 

 

Ab in den Schneeeeee!!!

 

 

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03.04.09 Freitag

 

Kurz vor 12.00 Uhr starten wir Richtung Kiel zur Fähre. Der größte Teil unserer Strecke ist eine einzige Baustelle (A1 Bremen – Hamburg).

 

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Es herrscht viel Verkehr und dadurch beding ist häufig Stopp an Go angesagt. Bei dem häufigen öffnen der Fenster verabschiedet sich unser rechter Fensterheberschalter (sch… Elektrik). Doch so eine Kleinigkeit kann uns nicht aufhalten. Um 16.00 Uhr treffen wir in Kiel ein und suchen erst einmal den Marinestützpunkt bei dem wir uns mit Michi auf einen kurzen Plausch bei Kaffee und Keksen treffen wollten. Um 18.00 Uhr fahren wir an Bord – nach uns werden die Luken dicht gemacht.

 

 

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19.00 Uhr die Fähre legt ab – wir Essen noch ein klein wenig, trinken ein – zwei Bierchen (oder waren es mehr??) und legen uns dann Schlafen.

 

04.04.09 Samstag

 

Wir sind in Schweden, genauer gesagt im Hafen von Göteborg.

Um 9.30 Uhr geht es runter vom Schiff und wir haben endlich mal wieder schwedischen Boden unter den „Rädern“. Da unsere Touren zu 90% spontan sind fahren wir erst einmal die E06 Richtung Oslo. Nach einiger Zeit bekommen wir Hunger und so machen wir am Blomsholm Mittagspause. Trotz das es nicht sehr warm, ist kochen wir im Freien.

 

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Nach dieser Stärkung geht es weiter Richtung Norwegen.

 

 

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Da wir nicht wirklich einen schönen Platz finden endet unser erster Tag direkt hinter der Grenze auf einem Rastplatz (Abfahrt zur 21 nach Halden (Information Rastplatz)). Hier schlagen wir unser Nachtquartier auf, da Kai Ohrenschmerzen und Fieber hat. Die Nacht war allerdings nicht sehr angenehm. Zwei Lkw´s neben uns stand einer mit einem Kühlaggregat welches ca. alle halbe stunde wieder ansprang. An das Brummen hätte man sich ja noch gewöhnen können, aber immer dieses Piepen vor dem Starten kann echt nerven.

 

05.05.09 Sonntag

 

Bei Kai ist wieder alles o.k. (wie gut das wir immer genug Arzneimittel dabei haben), so geht es weiter auf der 21 Richtung Halden – Orje.

Wir besichtigen die angeblich höchsten Schleusen in Norwegen, die „ Brekke Schlusen“. Es führt ein feuchter rutschiger Schotterweg dahin, doch der Weg hat sich gelohnt.

 

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Sehr interessant – leider wird die Anlage gerade Überholt. Im Sommer fährt von Strömfoss bis Halden die MS-Touristik und mit dem Bus kommt man dann zurück. Es soll lohnenswert sein (120 KR Boot, 90 KR Bus für Erwachsene).

 

Wir fahren weiter bis zum Sootkanal. Ein Schotterweg führt uns an den Kanal.

 

 

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Da dort eine Parkbank ist, machen wir Mittagspause und spielen im Schnee. Später geht es weiter auf der 21 und dann auf die 20 Richtung Elverum.

Auf dem Platz beim Elverum Skoog – Museum schlagen wir unser Nachtquartier auf.

Es besteht zwar Campingverbot dort – aber da Vorsaison ist, stört es keinen.

 

06.04.09 Montag

 

Nach dem Frühstück besuchen wir das Jagd-Fisch- und Holzmuseum (Skoog Museum) von Elverum (180 KR – man kann auch mit EURO bezahlen). Sehr zu empfehlen!

Anschließend geht es weiter auf der 25 Richtung Trysil.

 

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Unser heutiger Tag endet gegen 15.00 Uhr auf 698 m Höhe am Salvasen Rastplatz. Toller Platz und trotz das er direkt an der Straße liegt ruhig. Wir befreien die Parkbank vom Schnee (so gut es mit einem Klappspaten geht) und genießen erst einmal einen Kaffee.

 

 

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Da an diesem Rastplatz eine Toilette (Plumpsklo) ist entleeren wir unsere Toilette und lassen das Aggi ein klein wenig laufen damit die Kinder noch ein bisschen Fernsehen können.

 

07.04.09 Dienstag

 

Wir lassen uns Zeit – wir sind ja nun mal im Urlaub. Gegen Mittag fahren wir weiter auf der 26 / 30Richtung Roros, dann die 31 Richtung Brekken / Funäsdalen. An der Kirche in Brekken machen wir Pause. Von dort aus machen wir einen Sparziergang auf dem Brekkforden,

 

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doch der zugefrorene See bereitet uns etwas Angst, da ein wenig Wasser hoch kommt, also kehren wir lieber um. Was eigentlich Quatsch ist, da die Einheimischen mit den Schneemobilen drüber fahren und so schwer sind wir nicht. Nun ja, machen wir noch eine kleine Rutschpartie von einem Schneeberg

 

 

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und dann geht es weiter auf der 705 Richtung Stjordal. In As- Tydal auf einem Schotter Parkplatz (ein klein wenig matschig, aber es geht) machen wir Feierabend.

 

08.08.09 Mittwoch

 

Heute ist es richtig Windig aber trocken, also fahren weiter auf der 705 Richtung Stjordal, dann die E 14 Richtung Östersund. Direkt ach der Grenze beim Koop Konsum

(Einkaufszentrum) machen wir Halt, um etwas zu Essen. Dies stellte sich als schlechte Idee heraus – der Parkplatz ist sehr voll und verdammt eng (mann mann können die schlecht parken) – aber was soll´s – da wollten wir immer schon mal hin!

Nach dem Mittagessen geht es weiter auf der E 14 und zu dem Wind gesellt sich jetzt auch noch Regen – na toll. Um 15.00 Uhr machen wir auf einem Rastplatz bei Are mit dem Fahren Schluss.

 

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Der Rastplatz ist super, mit Info, WC und Latrine.

Unser Programm für den Nachmittag besteht aus Schneeballschlacht und schaukeln.

Gegen Abend tanken wir die Heizung nach und prompt läuft sie auf Störung – Luft in der Leitung! Wir brauchen mehrere Anläufe bis sie endlich wieder störungsfrei funktioniert – echt kalt, wenn bei -3 °C die Heizung nicht will.

 

09.04.09 Donnerstag

 

Es geht mal wieder weiter auf die E 14 Richtung Östersund. Wir möchten Schwimmen und Einkaufen, da auch in Schweden Ostern Feiertage sind. Mittags kommen wir beim Storsjöbadet (Schwimmbad) in Östersund an. Das Bad liegt direkt neben dem Campingplatz, der aber nicht zu empfehlen ist (wir kennen ihn von einer früheren Reise). Erst an der Statoil (Tankstelle) Geld holen und dann geht es in das Erlebnisbad. JuHu!  Um halb vier sind wir genug durchgeweicht und machen uns wieder auf den Weg. An der Auffahrt zur E 14 gibt es riesiges Einkaufszentrum, also füllen wir vorher unsere Vorräte auf. Anschließend fahren wir Richtung Sundsval auf der Suche nach einem Nachtquartier. Am späten Nachmittag haben wir ihn endlich gefunden. Es ist zwar wieder mal nur ein Rastplatz (Infoplatz in Brunflo) und das auch noch an einem Kreisverkehr am Ortseingang, aber irgendwie ist das Interessant.

 

10.04.09 Freitag

 

Es ist 11.00 Uhr, wir sind schon lange wach und haben Gefrühstückt (wie sollte es auch anders sein). Jetzt geht es weiter auf der E14 Richtung. Hinter fahren wir in eine Seitenstrasse, die aber vor einem Schneehügel endet.

 

 

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Wir fahren ein kurzes Stück zurück. Ca. 5 km hinter Bräcke ist ein toller Rastplatz mit Restaurant und einem tollen Wanderpfad am Fluss – Pause. Gestärkt geht es weiter auf der E 14  Richtung Bräcke / Sundsval. Dann fahren wir rechts ab Richtung Krok in einen Sandweg um einen schönen Nachtplatz an einem See zu finden. Um 14.45 Uhr nichts geht mehr. Wir haben uns im Schlamm eingegraben. Also Schneeketten anlegen und Bleche runter (bis zu diesem Moment habe ich mich immer gefragt warum wir die Dinger dabei haben). Erst versuchen wir es Rückwärts, aber keine Chance. Also beschlossen wir in der Ausweichbucht ca. 20 m vor uns zu drehen. Die Bucht war auch sehr weich und nur ca. 8 m breit. Bei einem Wagen mit 7,5 m Länge kein leichtes Unterfangen. Wir hatten aber keine Wahl, da wir rückwärts nie raus kämen.  So hieß es 10 cm vor, graben, Bleche legen und wieder 10 cm zurück. Zwei äußerst angetrunkene Schweden wollten uns noch helfen, aber was kann man von 2 geschätzten Promille pro Person schon erwarten, es wurde nur schlimmer. So haben wir ihnen freundlich Tschüss gesagt und unser Glück weiter versucht. Vor lauter Aufregung haben wir sogar vergessen ein Foto von dieser Aktion zu machen. Zum Glück haben unsere Kinder gemerkt, dass es eine anstrengende Situation war und haben uns friedlich walten lassen, denn was ist schlimmer als Eingraben und gleichzeitig nörgelnde Kinder. ca. 18.00 Uhr haben wir den Wagen endlich gewendet. Jetzt nur noch durch den Matsch zurück bis zur ersten festen Stelle. Christa bleibt mit den Kindern draußen und ich fahre mit Schwung durch den Matsch – bloß nicht in die Rückspiegel schauen – geschafft. Nun hieß es Kinder einladen, Sandbleche (eines liegt noch immer im Weg – wir haben es nicht wieder gefunden) erst einmal nur anbinden und mit angelegten Ketten weiter bis zu einer sicheren Parkbucht fahren wo wir alles verstauen können, die Schneeketten abnehmen und einladen können.

 

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Wir waren so dankbar, dass wir die Schneeketten von Dirk mitgenommen hatten (vielen Dank noch mal an dieser Stelle), ohne die wäre es nicht gegangen. Der Besitzer des Weges kam auch noch vorbei und kassierte gleich 2000 KR für den entstandenen Schaden. Wir haben uns freundlich getrennt und wissen jetzt auch, dass es nicht erlaubt ist, im Winter mit einem LKW unserer Größenordnung durch den Wald zu fahren. Ca. 18.30 die Hauptstrasse 83 hat uns wieder. Wir fahren noch ein kurzes Stück und machen kurze Zeit später auf einen Parkplatz hinter Ramsjo Schluss. Jetzt erst einmal was Essen, von der ganzen Buddelei und Bleche Schlepperei haben wir riesigen Hunger und DURST.

 

11.04.09 Samstag

 

Um 10.00 Uhr stehen wir gemütlich auf und frühstücken. Danach bauen die Kinder eine Höhle und spielen Dinosaurier während wir den Wagen nach Schäden von unser Buddelaktion untersuchen.

 

 

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Bis auf Reparaturen am Licht steht nichts Weiteres an. Ich mache sich an die Arbeit, während Christa den Wagen und die Schuhe vom angetrockneten Matsch befreit.

Nachdem alles erledigt ist fahren wir endlich weiter auf der 82 Richtung Ljusdal. Am Infoplatz in Ljusdal machen wir Mittagspause. In dem Restaurant dort gibt es mit sehr viel Liebe selbst gemachte Burger – sehr lecker!

 

Anschließend geht es weiter auf der 83 Richtung Bollnäs. In Alfa haben wir einen schönen Rastplatz gefunden und machen Schluss.

 

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12.04.09 Sonntag

 

Es ist Ostern.

Nach dem Frühstück verstecken wir ein paar Ostereier für die Kinder und lassen sie suchen.

 

 

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Nach diesem kleinen Morgenprogramm fahren wir los auf der 50 Richtung Falun. Angekommen in Falun besichtigen wir die Falun Grube. Dort wurde Ober- und Unterirdisch in erster Linie Kupfer abgebaut. Im Museum steht die größte Kupfermünze der Welt. Zu empfehlen!

 

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Nachdem Kai und Niko die Führung mitgemacht hatten (Felix ist leider zu klein und so bleiben Christa und Felix oben), fahren wir weiter auf der 50 Richtung Borlänge auf der Suche nach einem guten Übernachtungsplatz. Da alle Plätze total vermüllt sind, fahren wir weiter. Gegen 18.15 Uhr finden wir im Sala – Infoplatz endlich den geeigneten Ort. Es ist ein neuer Rastplatz mit Toiletten, Latrine und Spielplatz für die Kinder. Trotz sehr viel befahrenen Kreisverkehr in der Nähe ist es recht ruhig – für uns wie Fernsehen, da man alle Sorten an Lkw`s sieht.

 

13.04.09 Montag

 

Wir haben ein Wasser-Leck im Badezimmer. Also, aufstehen und Leckstelle finden.

Aber vorher wird gefrühstückt. Beim Essen schauen wir dann „Frühstücksfernsehen“, denn direkt vor uns hat sich eine Polizeikontrolle aufgebaut. Als wir später starten ist sie allerdings wieder weg (ein Glück).

Es geht auf der 70/55 weiter Richtung Södertälje. Desto weiter wir gen Süden kommen, umso langweiliger wird die Umgebung (zumindest für uns). Viel Landwirtschaft – weites Land und kaum Wald, geschweige denn ein Berg.

 

 

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Eigentlich wollten wir das Scania-Museum besuchen, doch leider hat das Museum heute zu. Da wir nicht umsonst zu Erbauungsstätte unseres rollenden Hauses gefahren sein wollten, lassen wir uns für heute auf einem ca. 3 km weit entfernten Wanderparkplatzes nieder. Schuhe raus und los. 2 km durch den Wald an einen See.

Dort steht ein kleines „Schloss“, welches wir uns anschauen wollten, aber leider durfte man das Grundstück nicht betreten. Somit gehen wir zurück zum LKW und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

 

14.04.09 Dienstag

 

Zweiter Versuch beim Scania – Museum. Wir dürfen mit unserem Gefährt sogar ganz bis oben vor den Eingang fahren und dort parken, obwohl da nicht sehr viel Platz ist. Natürlich zieht der Scania sofort neugierige Blicke auf sich, doch bevor wir auch noch lange Rede und Antwort stehen müssen, gehen wir in das Museum. Der Eintritt ist frei und die Angestellten sind sehr nett. Wir schauen uns die Geschichte vom Bau des Fahrrad, Auto, Eisenbahn bis zum modernen LKW von Scania an. In den neusten Scania Lkw`s durfte man sogar Platz nehmen. Für uns sehr interessant. Noch ein klein wenig Shoppen denn so schnell kommen wir hier nicht wieder hin.

 

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Danach fahren wir auf der E4 Richtung Norrköping. Wir legen noch einen kurzen Einkaufsstopp ein und kommen 15.00 Uhr bei Kolmardens Djurpark ( riesiger Safaripark ). Leider beginnt erst am 1. Mai die Hauptsaison und somit ist der große Park zu, nur das Aquarium hat auf. Damit unsere  Kinder nicht ganz enttäuscht sind, gehen wir hinein, was sich als tolle Idee herausstellt. Neben Spinnen und Schlangen aller Arten, gibt es Krokodile es wird sogar ein tropischer Regen nachgestellt, so das die Krokodile in Bewegung bleiben und nicht nur faul rum liegen), verschiedene Fischarten (großes Haifisch- und Rochenbecken)  und freilaufende Affen. Wir fragen an der Info nach, ob wir auf dem Parkplatz über Nacht stehen bleiben dürfen: außerhalb der Saison ist das kein Problem war die Antwort. Also bleiben wir!

 

15.04.09 Mittwoch

 

Weiter geht´s in Richtung Norrköping, dann auf der E 4 Richtung Linköping zum Flyvapenmuseum (Luftwaffenmuseum).

 

 

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Wir sind vom Pech verfolgt – wegen Umbau geschlossen bis Juni 2010.

Schade, also fahren wir weiter die 3 Richtung Motala. Wir halten auf einem sehr schönen Picknickplatz direkt am Gotakanal. Die Kids buddeln im Sand und wir entspannen bei einem Sonnebad auf einer Parkbank.

 

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Nach einer schönen Kaffeepause fahren wir weiter über Motala die 50 Richtung Vadesta / Huskvarna.

 

An der E 4 bei Gyneryd auf einem Rastplatz ist Feierabend. Die Kinder schaukeln und klettern die Felsbrocken hoch und runter, während wir den Ausblick und den Sonnenuntergang über den Vätternsee genießen können.

 

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16.04.09 Donnerstag

 

Wir folgen der E 4 Richtung Jönköping. Dort angekommen, geht es die Abfahrt Elmia herunter direkt zum Rosalund-Bad. Erst einmal 2 Stunden schwimmen, danach weiter auf der 195 Richtung Örebro. Leider fährt man immer weit vom Wasser weg.

 

Die Tour um den Vätternsee hat sich bis jetzt nicht wirklich gelohnt. Man schaut nur auf den Acker, ab und zu mal ein kleines Wäldchen und weit weg (jedenfalls meistens) das Wasser. Endlich haben wir einen schönen Platz an der Info zu Askersunds Kommunen.

 

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Schluss für heute und wieder einmal Suche nach dem Wasserleck im Badezimmer. Da es wahrscheinlich an unserer neuen Mischbatterie liegt und wir keine Reperatur- Möglichkeit haben, bohre ich kurzerhand Löcher in den Fußboden, damit das Wasser wenigsten ablaufen kann und nicht zwischen die Wände läuft.

Danach setzen wir uns auf die Parkbank und genießen das schöne Wetter.

 

17.04.09    Freitag

 

Start Richtung Askersund / Örebro, dann die 50 weiter Richtung Falun (irgendwie hab ich das Gefühl das ich hier schon mal war).  Auf einen tollen Picknickplatz machen wir Mittag. Ich baue in der Pause das komplette Badezimmer auseinander, da mir das Wasserleck immer noch sorgen macht. Christa geht derweilen mit den Kids durch den Wald. Als sie zurückkommen, habe ich festgestellt, dass es definitiv am Brauseschlauch (den ich dort nicht auswechseln kann weil wir keinen Ersatz dabei haben) liegt – so wird das Badezimmer nach einer gründlichen Trockenlegung der Zwischenräume erst einmal  wieder zusammenbauen.

Weiter auf der 50 Richtung Borlänge. Um 16.30 Uhr haben wir keine Lust mehr und machen Feierabend in Fallet am See. Nach einem Kaffee mit Kuchen machen wir noch einen kleinen Spaziergang und spielen mit den Kindern „Steine ins Wasser werfen“.

 

 

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18.04.09 Samstag

 

Wir sind schon wieder früh auf (den Kindern sei dank) und starten schon um 11.00 Uhr weiter auf der 5o Richtung Borlänge, dann die 70 nach Mora. Hier steht das Santa Claus House, welches aber nur im Juni und andere Monate ein paar einzelne Tage geöffnet hat. Irgendwie haben wir kein Glück, also geht es weiter in Richtung Orsa. 15km von Orsa entfernt liegt Europas größter Bärenpark. Er soll jeden Tag von 10-15.00 Uhr geöffnet haben – nix wie hin! Nach ca. 10 km liegt wieder 10 cm Schnee. Da wir erst um 15.00 Uhr in dem Skiort, in dem der Bärenpark ist, ankommen, bleiben wir untem auf dem Busparkplatz über Nacht stehen.

 

19.04.09 Sonntag

 

Nach dem Frühstück geht zum ca. 450 m weit entfernten Bärenpark. Der ist wirklich sehenswert. Man muss zwar ein paar Meter ( km ) laufen, aber dafür haben die Tiere viel Auslauf und es ist sehr schön in den Bergen angelegt. Durch verschiedene Plattformen kann man de Tiere auch von oben sehen.

 

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Neben den verschiedenen Bärenarten gibt es noch ein sehr großes Wolfgehege, Luchs, Vielfraß, Eulen und sibirische Tiger. Nach diesem Ausflug geht es weiter die 70 Richtung Särna. Kurz hinter Särna auf einem Rastplatz mit Museum machen wir Feierabend. Wir fragen den Besitzer, ob wir für eine Nacht da stehen dürfen. Da noch keine Saison ist, war das für ihn kein Problem. Nachdem wir dann einmal durch das Freilichtmuseum gewandert sind (vor der Saison Eintritt frei – zumindest war niemand da, der kassieren wollte), verkriechen wir uns in unser Auto, da es draußen echt kalt ist.

 

20.04.09 Montag

 

Wir fahren noch einmal zurück nach Särna, da ist ein Souveniergeschäft. Vielleicht gibt es dort unsere Holztassen. 1 Tasse 180 KR ist o.k., also mitnehmen.

 

Weiter auf der 70 nach Idre (an der 70 sind schöne Plätze für den Sommer), dann die 311 84 km zurück nach Tännäs. Schöne Straße, eng aber eine tolle Landschaft!

 

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Von Tännäs geht es nach Funesdalen. Dort angekommen, machen wir an der Pizzeria Halt, dort gab es vor zwei Jahren auch schon leckere Pizza. Danach machen wir uns auf der Suche nach einem Nachtquartier. Auf der 31 Richtung Roros bei dem Kontrollplatz Auma ist dann Feierabend.

 

21.04.09 Dienstag

 

Der Tag fängt ja gut an! Kai hat Durchfall, so kommt unsere Waschmaschine (auch so ein Teil was wir ewig dabei haben ohne zu wissen warum) zu ersten Mal auf dieser Tour in Einsatz. Wie gut, dass wir Perenterol mitgenommen hatten. Nachdem die ersten Schwierigkeiten erledigt waren ging es endlich los.

 

Nach einer schönen Fahrt parallel zu einem Flusslauf machen wir unsere Mittagspause auf einem schönen Parkplatz mit Spielplatz direkt am Fluss. Es regnet oder schneit nicht also wird natürlich draußen gekocht und gegessen.

 

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Die Kinder stört es nicht wirklich, dass sie bei den Temperaturen im Schneeanzug Essen müssen, sondern halten das für ein tolles Erlebnis. Nach dem Mittagessen machen wir uns weiter auf den Weg in Richtung Hamar. Gegen 15.00 Uhr machen wir auf einem Rastplatz 17 km vor Hamar bei Loten Schluss. Dort kann man umsonst duschen, welches wir natürlich in Anspruch nehmen. Als Dank essen wir eine Kleinigkeit im Restaurant. Danach wird noch die Wäsche von Kai zu Ende gewaschen, was erheblich an unserem Wasservorrat zu merken ist (von 90% auf 50% runter).

 

22.04.09 Mittwoch

 

Kai hat immer noch Durchfall – ab jetzt nur noch Wasser. Wir fahren trotzdem nach Hamar. Dort möchten wir Norwegens ältestes Eisenbahnmuseum besichtigen. Es war zwar nur zur Hälfte geöffnet (weil fast alles erst Ende Mai bis Ende September – Hauptsaison – geöffnet hat), war aber sehr interessant – Mitmachmuseum!

 

 

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Danach fahren wir die 24 Richtung Konsvinger und dann die 2 Richtung schwedische Grenze. Auf der Grenze ist ein super Rastplatz – sauber, mit Spielplatz, Souveniershop, Duschen (2KR pro Min.), kostenfreie Toiletten und Trinkwasser, Abwasserstation (30 KR) – da wir  irgendwie keine Lust mehr haben machen wir hier für heute Schluss. Es ist halb vier, darum wird erst einmal Kaffee gekocht und sich mit Plätzchen auf eine Picknickbank am Spielplatz gesetzt. Wir trinken Kaffee und die Kinder Spielen – alles ist super.

 

23.04.09 Donnerstag

 

Erst einmal im Shop Aufkleber kaufen, damit wir den Scania weiter verschönern können. Danach geht es über die Grenze nach Arvika. In Arvika machen wir Rast – ein netter kleiner Ort, wobei man sich das älteste schwedische Kunsthandwerkermuseum sparen kann. Der zweite Versuch, das Volvo-Museum (Baumaschinen) zu besuchen, ging dann mal wieder in die Hose. Letztes Jahr wegen Umbau geschlossen, dieses Jahr nur in der Saison geöffnet, na super. Also fahren wir weiter nach Amal, wo wir Feierabend machen.

 

24.04.09 Freitag

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir die 45 Richtung Trollhätten, dann weiter nach Uddevalla. Dort halten wir an einer Scania – Werkstatt um endlich einen neuen Fensterheberschalter zu kaufen. Ach ja, Kai hat immer noch Durchfall. Und wo wir jetzt schon so viel Zeit verplempert haben machen wir noch einen Einkauf im Tork – Einkaufszentrum in Uddevalla und dann geht es weiter die 161/160 Richtung Stenungsund.

 

„Kurzer Gag am Rande – an der Kreuzung beim Einkaufszentrum steht neben uns ein Roller mit zwei Mädels drauf die die ganze Zeit mit dem Gas spielen. Ich konnte es mir nicht verkneifen und habe auch mal kurz auf Gaspedal getippt. Die zwei sind fast vom Roller gefallen und wir konnten uns vor lachen nicht halten. Was für ein Spaß.“

 

Kurz vor Henan am Koljöforden machen wir auf einem Picknickplatz Feierabend.

 

 

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Super Aussicht! Unser Großer kann mal wieder nicht richtig klettern und reißt sich beim Fallen ein wenig den Handballen auf. Somit spielen wir mit den Kids auf der Parkbank. Nachdem die Kids im Bett sind, Kniffeln wir bei herrlichem Wetter, schöner Aussicht und kühlem Bier weiter.

 

25.04.09 Samstag

 

Kai hat immer noch Durchfall – wie gut, dass es jetzt nach Hause geht. Nach dem Entleeren von Müll, geht es auf der 160 / E 6 Richtung Göteborg. Wieder einmal haben wir uns in der Zeit versehen – wir sind viel zu früh angekommen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang sehen die Kinder in der Stena Line Lobby einen „ Tom und Jerry“ Film und wir unterhalten uns derweilen sehr gut mit einem deutschen Trucker. Nebenbei sehen wir zu wie andere Trucker mit einer mobilen Röntgenstation kontrolliert werden – jeder darf vorher auch noch ins Röhrchen pusten. Um 17.00 Uhr können wir endlich einchecken, also rauf auf das Schiff.

Nachdem wir unsere Sachen in der Kabine verstaut haben geht es erst mal Essen. Anschließend noch ein kleiner schwenk durch den Shop und kaufen uns eine neue Straßenkarte von Schweden (echt Klever das am ende des Urlaubs zu machen)

Nach ein – zwei Bierchen an der Bar geht es in die Koje.

Die See wahr sehr unruhig und  Kai auch.

 

26.04.09 Sonntag

 

6.00 Uhr Aufstehen – 7.00 Uhr Frühstück – 8.00 Uhr Wanderung über das Deck bei herrlichem Sonnenschein – 9.15 Uhr Wir sind schon auf der Autobahn gen Heimat.

Man ging das fix vom Schiff!

 

Und wieder ist ein Urlaub vorbei – Zeit für die Vorbereitung auf den Neuen!! Winken

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. April 2010 um 05:27 Uhr