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Verstanden

Das Gummi der hinteren Kabinenlagerung wird im Laufe der Jahrzehnte so hart, dass es dann im Gelände bricht und die Kabine hinten keine Seitenführung mehr hat.

 

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Da es die Spezial-Gummis für die Kabinenlagerung nicht mehr gibt, wurden Norm-Dämpfergummis mit 120mm Duchmesser und M16 Innengewinde verwendet. Die originalen Gummis haben jedoch nur M12-Bohrungen, daher wurden M16 - M12 Adapterhülsen verwendet. Die gibt es als Einsätze um z.B. stabile Gewinde in Aluminium herzustellen. Auf dem Foto am rosa Sicherungslack zu erkennen.

 

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Die langen Schrauben an der Unterseite müssen gekontert werden, damit man sie nicht verliert. Auf einer normalen Mutter kann die Kabine aber nicht stehen, die Auflagefläche wäre zu klein. Auf Grund des hohen Drucks würde sich die Mutter in die Konsole einarbeiten. Also wurden 120mm Scheiben aus 8mm Blech zu Muttern umgearbeitet: In der Mitte eine Gewindebohrung und außen ein paar Kerben, damit sich die "Mutter" mit einem Meißel anziehen lässt. Fertig ist eine Mutter, auf der das ganze Dämpfergummi aufstehen kann. Die Blechschreiben gibt es preiswert als "Ronden" für Schweißarbeiten zu kaufen. Als Konternummer ist hier Baustahl völlig ausreichend.

 

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Da die orginalen Feder im Extremfall doch etwas zu wenig Arbeitsweg haben, wurde die kleine Feder durch eine Längere ersetzt. Die Befestigung übernimmt eine Schraube M12x300. Wichtig ist es, eine hochfeste Schraube 8.8 oder besser zu verwenden, in den Abmessungen bekommt man oft ungeeignete Güten 4.8 oder 5.6 für Holzkonstruktionen.

 

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Und hier der neue Puffer im eingebauten Zustand. Nun ist die Kabine hinten wieder ordentlich geführt und der "Bauch" im Gummipuffer zeigt, dass dieser nicht zu steif ist.